Die Vorgeschichte
Im Oktober 1995 wurde der deutsche Bürger N. an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland mit einem Auto angehalten, das einige Tage zuvor in Berlin/Deutschland gestohlen wurde.
Er wurde mit zur Polizei genommen und wenige Stunden später wieder freigelassen, in einen Zug nach Deutschland gesetzt und der Fall schien erledigt!
Im Jahr 2002 fuhr er privat mit der Familie auf einen so genannten "Polenmarkt" und wurde an der Deutsch-Polnischen Grenze verhaftet. Er wurde noch am gleichen Tag von "Hohenwutzen" nach Choja gebracht. Dort legte man ihm ein Formular in polnischer Sprache vor, das er unterzeichnen sollte. Wieder einige Stunden später wurde er nach Stettin verlegt. Bis auf die Tatsache, dass er verhaftet wurde, wusste niemand etwas über seinen Aufenthaltsort!
Der am nächsten Tag eingeschaltete Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Polen durfte N. nicht sehen, weil der Staatsanwalt das verbot. Man hat N. volle 6 Tage nicht gesagt was man mit ihm vor hat und man hat ihn im polnischen Gefängnis misshandelt, nachdem man ihm die Haare geschoren hatte. Nicht die Mithäftlinge haben auf ihn eingeschlagen, sondern die Angestellten haben willkürlich auf ihn und andere Gefangene eingeschlagen, wie wir später herausfanden wohl, weil er Deutscher ist.
Der von uns beauftragte Rechtsanwalt versuchte TÄGLICH mit N. Kontakt aufzunehmen und wurde immer wieder abgewiesen. Der Honorarkonsul hat in seiner gesamten Laufbahn noch nie so ein Verhalten der polnischen Behörden erlebt! Am dritten Tag der Haft erfuhren wir dann, dass man ihn nach Bialystok verlegen wird und ihn dort dem Staatsanwalt vorführen wird. Wir erfuhren ebenfalls, dass vereinbart werden soll ihn gegen eine Kaution von 5.000 Euro aus der Haft zu entlassen.
Also machten wir uns auf den Weg nach Bialystok, um dort die Kaution für ihn zu hinterlegen und ihn aus diesem Land heraus zu holen. Das klappte Gott sei Dank auch! Es klappte zwar später als angekündigt, weil der Staatsanwalt einen unvorhergesehenen "Brückentag" eingelegt hatte, aber wenigstens klappte es am Ende.
Nachdem wir N. nun 6 Tage nicht sehen konnten waren wir schockiert, als wir ihn auf dem Flur des Gerichts sahen. Seine langen Haare wurden geschoren, sein Gesicht war eingefallen und es war offensichtlich, dass er geschlagen wurde. Außerdem stank seine Kleidung entsetzlich, was nicht verwunderlich war, denn obwohl wir ihm Kleidung hatten zukommen lassen, trug er noch die gleiche Kleidung wie am Tag der Verhaftung.
In nur 6 Tagen wurde ein lebenslustiger Mensch durch die Brutalität polnischer Beamter zu einem nervlichen Wrack! Bis zum Zeitpunkt als wir ihn auf dem Flur sahen wusste er weder was man mit ihm vorhatte, noch dass er einen Anwalt hatte. Zum ersten Mal nach 6 Tagen traf er jemanden, der wieder seine Sprache sprach! (nur zur Erinnerung: Man warf ihm vor mit einem Auto unterwegs gewesen zu sein, das in Berlin geklaut wurde. Ob er davon wusste oder nicht war noch gar nicht klar)
Man sah ihm an, dass er dort die Hölle durchgemacht hatte. Was man ihm nicht ansehen konnte war, dass die Wärter ihm das Leben zur Hölle gemacht hatten und nicht etwa kriminelle Gefangene.
Nachdem wir ihn dann glücklicherweise mit zurück nach Deutschland nehmen konnten, wurde ein Verhandlungstermin festgesetzt. Einstimmig rieten wir ihm nicht nach Polen zurück zu kehren, weil er dort wieder der Willkür der Beamten ausgesetzt wäre. Wir rieten ihm allerdings auch sich hier in Deutschland um die Vorwürfe zu kümmern. Ein Arzt attestierte Verhandlungsunfähigkeit, was die polnischen Behörden nicht interessierte. Sie wurden schlicht nicht anerkannt.
Es wurde also in seiner Abwesenheit angeordnet, dass die Kaution "verloren" ist und eine Haftstrafe von 4 Wochen droht, wenn er wieder in Polen festgenommen wird. Dies alles geschah von Mai bis August 2002, in einer Zeit in der Polen also noch lange kein Mitglied der EU war! Der Vorwurf des Autodiebstahls war bis zu diesem Zeitpunkt 7 Jahre her und N. war überrascht, dass überhaupt etwas gegen ihn vorlag, weil er damals (1995) ja mehr oder weniger wortlos nach Hause geschickt wurde (zumindest konnte er ja nicht wisses was man ihm da in polnischer Sprache vorlegte).
Er wurde mit zur Polizei genommen und wenige Stunden später wieder freigelassen, in einen Zug nach Deutschland gesetzt und der Fall schien erledigt!
Im Jahr 2002 fuhr er privat mit der Familie auf einen so genannten "Polenmarkt" und wurde an der Deutsch-Polnischen Grenze verhaftet. Er wurde noch am gleichen Tag von "Hohenwutzen" nach Choja gebracht. Dort legte man ihm ein Formular in polnischer Sprache vor, das er unterzeichnen sollte. Wieder einige Stunden später wurde er nach Stettin verlegt. Bis auf die Tatsache, dass er verhaftet wurde, wusste niemand etwas über seinen Aufenthaltsort!
Der am nächsten Tag eingeschaltete Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Polen durfte N. nicht sehen, weil der Staatsanwalt das verbot. Man hat N. volle 6 Tage nicht gesagt was man mit ihm vor hat und man hat ihn im polnischen Gefängnis misshandelt, nachdem man ihm die Haare geschoren hatte. Nicht die Mithäftlinge haben auf ihn eingeschlagen, sondern die Angestellten haben willkürlich auf ihn und andere Gefangene eingeschlagen, wie wir später herausfanden wohl, weil er Deutscher ist.
Der von uns beauftragte Rechtsanwalt versuchte TÄGLICH mit N. Kontakt aufzunehmen und wurde immer wieder abgewiesen. Der Honorarkonsul hat in seiner gesamten Laufbahn noch nie so ein Verhalten der polnischen Behörden erlebt! Am dritten Tag der Haft erfuhren wir dann, dass man ihn nach Bialystok verlegen wird und ihn dort dem Staatsanwalt vorführen wird. Wir erfuhren ebenfalls, dass vereinbart werden soll ihn gegen eine Kaution von 5.000 Euro aus der Haft zu entlassen.
Also machten wir uns auf den Weg nach Bialystok, um dort die Kaution für ihn zu hinterlegen und ihn aus diesem Land heraus zu holen. Das klappte Gott sei Dank auch! Es klappte zwar später als angekündigt, weil der Staatsanwalt einen unvorhergesehenen "Brückentag" eingelegt hatte, aber wenigstens klappte es am Ende.
Nachdem wir N. nun 6 Tage nicht sehen konnten waren wir schockiert, als wir ihn auf dem Flur des Gerichts sahen. Seine langen Haare wurden geschoren, sein Gesicht war eingefallen und es war offensichtlich, dass er geschlagen wurde. Außerdem stank seine Kleidung entsetzlich, was nicht verwunderlich war, denn obwohl wir ihm Kleidung hatten zukommen lassen, trug er noch die gleiche Kleidung wie am Tag der Verhaftung.
In nur 6 Tagen wurde ein lebenslustiger Mensch durch die Brutalität polnischer Beamter zu einem nervlichen Wrack! Bis zum Zeitpunkt als wir ihn auf dem Flur sahen wusste er weder was man mit ihm vorhatte, noch dass er einen Anwalt hatte. Zum ersten Mal nach 6 Tagen traf er jemanden, der wieder seine Sprache sprach! (nur zur Erinnerung: Man warf ihm vor mit einem Auto unterwegs gewesen zu sein, das in Berlin geklaut wurde. Ob er davon wusste oder nicht war noch gar nicht klar)
Man sah ihm an, dass er dort die Hölle durchgemacht hatte. Was man ihm nicht ansehen konnte war, dass die Wärter ihm das Leben zur Hölle gemacht hatten und nicht etwa kriminelle Gefangene.
Nachdem wir ihn dann glücklicherweise mit zurück nach Deutschland nehmen konnten, wurde ein Verhandlungstermin festgesetzt. Einstimmig rieten wir ihm nicht nach Polen zurück zu kehren, weil er dort wieder der Willkür der Beamten ausgesetzt wäre. Wir rieten ihm allerdings auch sich hier in Deutschland um die Vorwürfe zu kümmern. Ein Arzt attestierte Verhandlungsunfähigkeit, was die polnischen Behörden nicht interessierte. Sie wurden schlicht nicht anerkannt.
Es wurde also in seiner Abwesenheit angeordnet, dass die Kaution "verloren" ist und eine Haftstrafe von 4 Wochen droht, wenn er wieder in Polen festgenommen wird. Dies alles geschah von Mai bis August 2002, in einer Zeit in der Polen also noch lange kein Mitglied der EU war! Der Vorwurf des Autodiebstahls war bis zu diesem Zeitpunkt 7 Jahre her und N. war überrascht, dass überhaupt etwas gegen ihn vorlag, weil er damals (1995) ja mehr oder weniger wortlos nach Hause geschickt wurde (zumindest konnte er ja nicht wisses was man ihm da in polnischer Sprache vorlegte).
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